Mittwoch, 18. März 2015

{Ein paar Gedanken zu..} Spontangeburt oder Kaiserschnitt

https://www.flickr.com/photos/criminalintent/5334607561
Eigentlich ist dies ein Thema, mit dem ich mich bislang nicht befasst habe, denn für mich war ohne groß darüber Nachzudenken klar: ich möchte eine natürliche Geburt. Wie genau diese aussehen soll, ist unklar und ich dachte, das merke ich dann schon im Kreißsaal. Am Montag war ich aber beim Frauenarzt und plötzlich steht der Kaiserschnitt zumindest momentan doch als (ungeliebte) Option im Raum. Wieso?
Ich bin nun in der 32. SSW und die Yetin liegt immer noch in Beckenendlage (BEL).
Mein Arzt hat mich darauf hingewiesen, dass -sollte sie sich bis in 2 Wochen immer noch nicht gedreht haben- ich mich evtl. mit dem Gedanken an einen Kaiserschnitt anfreunden solle.

Ich war erstmal vor den Kopf gestoßen, denn ich dachte, dass auch eine natürliche Geburt aus der BEL möglich sei. Prinzipiell stimmte mir die Gyn hier auch zu, doch das mögliche (?) Problem: sie vermutet, dass mein Becken zu schmal ist und es bei der natürlichen Entbindung aus der BEL heraus da zu Komplikationen kommen könnte, denn wenn erst die Beine und der Po rauskommen, muss der Kopf sehr zügig nachziehen, damit die Nabelschnur nicht gequetscht wird und es so zur Sauerstoffunterversorgung des Gehirns kommt.

Wenn das Becken breit genug ist, dass der Kopf  durchpasst (ansonsten wäre ja generell keine natürliche Entbindung möglich!), aber generell eher schmal, würde es wohl tendentiell länger dauern, so dass dieses Risiko scheinbar gegeben ist.

Wenn ich es trotzdem so versuchen will, müsste ich mich vorher in einer Spezialklinik vorstellen und dort genau ausgemessen werden, ob die Vaginalentbindung denn prinzipiell möglich wäre. Und dann auch dort entbinden, denn die anderen Krankenhäuser hier bieten keine BEL-Entbindungen an.
Die Krux: bei der genannten Klinik handelt es sich um ebenjene, mit der ich persönlich bereits so schlechte Erfahrungen gemacht habe mit meinem Hyperemesis-Aufenthalt und zu der mir jegliches Vertrauen fehlt. Ich wollte dort deshalb keinesfalls entbinden und das "erfahrene Team" besteht zum Großteil aus sehr jungen Assistenzärzten- also nichts gegen diese, nur wie sollen sie denn großartige Erfahrung mit BEL-Geburten haben? Auch ist eben die Hebamme dort, die Dienstbereitschaft hat- hier weiß ich ja auch nicht vorab, ob diese bei BEL-Geburten bewandert ist oder nicht.

So sehe ich mich plötzlich mit einer möglichen Entscheidung konfrontiert, die für mich immer komplett irrelevant war.
Ich habe mich noch nicht näher zum Kaiserschnitt informiert, doch schwirren durch meinen Kopf Gedanken von wegen "schlechter Mutter-Kind-Bindung", "Atemprobleme", "mangelnde Rückbildung" etc. Inwieweit das alles zutrifft, weiß ich nicht, doch mir wurde gestern schlagartig bewusst: "ich will unbedingt eine natürliche Geburt". Irgendwie gehört das für mich dazu, ich möchte diesen Vorgang erleben, die Hormone ausschütten und die Yetin "natürlich" empfangen. Es würde sich sonst für mich glaube ich anfühlen, als ob etwas fehlt.

Demgegenüber steht aber das wohl scheinbar gegebene Risiko und die Feststellung, dass ich -sollte es trotzdem möglich sein- dann nur in der Klinik entbinden kann, bei der ich von Haus aus ein ganz schlechtes Bauchgefühl habe.
Also eine natürliche Geburt um jeden Preis? Nein, das nicht. Ich möchte die Yetin keinesfalls irgendwie gefährden. Aber ich weiß nicht, wie hoch das Risiko tatsächlich ist und müsste mich ja vorab ohnehin vermessen lassen- wäre dann aber eben in dem Krankenhaus, zu dem ich kein Vetrauen habe.

Ich hoffe nun einfach, dass sich die faule Nuss noch dreht und werde mich nun täglich in die Knie-Ellbogen-Lage begeben und soll- wenn sie bis zum nächsten Termin immer noch falschrum liegt- es mit dem Moxen probieren.

Also warte ich zunächst ab- jeder sagt was anderes bis wann eine Drehung noch "wahrscheinlich" ist, die einen meinen SSW 32, die nächsten 34, andere sagen 36 oder noch später. Prinzipiell kann es ja noch bis zum Schluß passieren- irgendwann wird es aber recht unwahrscheinlich. Ich mag da jetzt auch noch gar nicht näher drüber nachdenken, denn die Optionen Kaiserschnitt oder Entbindung in dieser Klinik kommen mir gerade vor wie die Wahl zwischen Pest und Cholera. Und ich bin doch ziemlich geknickt, wenn ich daran denke, dass ich mich möglicherweise zwischen diesen beiden Dingen entscheiden muss.
Aber noch hoffe ich- hey Yetin, komm mal in die Gänge!

Hat jemand Erfahrung mit Kaiserschnitten oder einer Spontangeburt aus BEL?

Kommentare:

  1. Praktische Erfahrungen mit einem Kaiserschnitt oder einer Spontangeburt aus BEL habe ich keine. Aber bei mir war es auch so, dass meine Gyn schon sehr oft über Kaiserschnitt, eventuell zu enges Becken und co. gesprochen hat. Da war ich auch ziemlich besorgt/verunsichert, weil ich darüber vorher eigentlich nicht wirklich nachgedacht hatte. Ich kann dir jetzt leider nicht mehr sagen, wann es genau war, aber MoJo hat sich dann auch erst sehr spät (auf jeden Fall nach der 32.SSW) gedreht, obwohl sogar die Ärztin mir da kaum mehr Hoffnungen darauf gemacht hatte :) Es kann also, wie du schon sagst, noch alles passieren :) Ich hoffe für dich, dass sich noch was tut, und du die Entbindung so erleben kannst, wie du es dir wünschst :) Und wenn nicht, dann wird zumindest wenigstens das Ergebnis das Gleiche sein: Dass ihr eure kleine Yetin endlich in den Armen halten dürft :)

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    1. Liebe Katharina, danke für deine lieben Worte. Ich hoffe, dass sich die kleine faule Yetin (psst) ebenso wie dein MoJo verhält und unterstütze sie nun mit Spieluhr, Taschenlampe und seltsamen Positionen (nein, ich komme mir dabei nicht blöd vor ;-))
      LG

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  2. Na das ist doch genau mein Thema. ;-)
    Meine Maus Nummer 1 lag auch in BEL und wollte sich weder durch Turnübungen, Moxen, Taschenlampen und Spieluhren da weg bewegen. ;-)
    Auch ich wollte unbedingt eine Vaginalgeburt erleben und für mich war es klar, es zumindest zu probieren. (Allerdings hätte ich es auch in "meiner" Klinik probieren dürfen).
    Beim Vorgespräch in der Klinik ist dann aufgefallen, dass meine Maus zu leicht war und die Plazenta deutlich vorgereift war. Ausserdem war zu wenig Fruchtwasser da.
    Nach einigem hin- und her und ständigen Kontrollen, war es dass dann mit meiner spontanen BEL-Geburt. Aus der Traum... Mir wurde die Entscheidung abgenommen-die Plazenta hätte der Belastung der Spontangeburt nicht standgehalten und eine BEL Spontangeburt wird wohl grundsätzlich nur gemacht, wenn alle anderen Faktoren super sind.
    Was soll ich sagen?
    Ich habe viel geweint, war verzweifelt und hatte solche Angst davor, nach der Geburt in ein großes Loch zu fallen, weil ich mich im Vorfeld schon irgendwie als "Versager"
    gefühlt habe.
    Meine Hebamme hat mir dann den Tipp gegeben, einen Geburtsplan zu schreiben. Also so, wie ich mir die (Schnitt-)entbindung wünsche und diesen dann der Hebamme vor der Entbindung zu geben.
    Das hat mir schon sehr geholfen.
    Alle Tränen, die ich im Vorfeld geweint habe, waren gut... Denn ich habe sie hinterher nicht mehr weinen müssen.
    Ich hatte mich quasi im Vorfeld schon damit auseinandergesetzt & es verarbeitet.
    Und ich hatte eine wunderschöne Geburt!
    Mir kommen jetzt noch die Tränen, wenn ich daran zurückdenke... Allerdings Freudentränen. ;-)
    Wenn Du magst & es Dir hilft, dir Ängste zu nehmen, kannst Du ihn sehr gerne lesen:
    https://wunschkindwege.wordpress.com/2013/10/15/geburtsbericht/

    Ich wünsche mir zwar für dieses Mal wieder sehnlichst eine Spontangeburt, aber ich weiss auch damit umzugehen, sollte es anders kommen.

    Ich hoffe, das hat dir etwas geholfen. :)
    Ich drücke ganz fest die Daumen, dass die Kleine doch noch einen Purzelbaum schlägt und sich in Pole-Position begibt. :-))

    Ganz liebe Grüße!

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    1. Liebe Düse, ganz herzlichen Dank für deinen emotionalen Bericht. Ich habe ihn gerade heulend (die Hormone...) gelesen, wobei er ja eigentlich wirklich schön ist und einen positiv stimmt. Genau die Gedanken, die du hier oben ansprichst (Angst, in ein Loch zu fallen, sich als "Versager" zu fühlen) habe ich auch, obwohl ich vom rationalen her weiß, dass das natürlich Schwachsinn ist. Trotzdem. Aber ich werde nun erstmal optimistisch abwarten und wenn sich nichts tut, beizeiten entscheiden...
      LG

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  3. In der 28.SSW kann sich eure Yetin tatsächlich noch gut umdrehen, ich kenne einige Mütter, deren Kinder sich danach noch umgedreht haben.
    Wir haben uns übrigens für eine Klinik entschieden, die die BEL natürlich auf die Welt bringen, sofern es möglich ist...Gibt es vielleicht noch andere Kliniken, die für euch in Frage kommen?

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    1. Liebe Feli, auch dir herzlichen Dank. Leider bieten die anderen Kliniken keine BEL-Geburten an, von daher hoffe ich einfach noch auf eine natürliche Drehung. Dir wünsche ich schon mal alles Gute für eine unproblematische und reibungslose Geburt!
      LG

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  4. Der Mini hat sich zwar frühzeitig gedreht, aber saß nie richtig fest im Becken, was mir am Ende 31 Stunden Wehen und und und bescherte. Trotz spontaner Geburt habe ich lange an diesem Ereignis geknabbert. Du wirst daher ganz bestimmt auch mit einem Kaiserschnitt wunderbare Gefühle für das Baby haben. Denn wie du siehst, weiß man nie, wie es abläuft. Es wird alles gut werden und die Yetin kann sich noch drehen. So oder so wirst du ganz stolz sein können auf deine Leistung. Du hast ein Baby in dir wachsen lassen. Das muss dir erst mal einer nachmachen ;-) Ich drücke dir die Daumen, dass es so kommt, wie du es dir wünschst. Ich kann deine Gedanken gut verstehen. LG, Bine

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    1. Vielen Dank für deine lieben Worte. Und du hast ja auch recht, Hauptsache ist, dass die Kleine gesund ist. Mir fällt gerade selbst auf, wie "leistungsorientiert" man(ich?) selbst hier ist (bin)- ich möchte eine natürliche Geburt "schaffen", weil Wehen und Schmerzen irgendwie einfach dazu gehören und ich das Geburtserlebnis ansonst (glaube ich) als unvollständig empfinden würde...schon seltsam.
      Und deine Entbindung klingt trotz Spontangeburt auch alles andere als schön...
      Jetzt nach über einer Woche Abstand finde ich einen möglichen Kaiserschnitt nicht mehr ganz so schlimm, Hauptsache ich erzeuge kein unnötiges Risiko. Noch hat sich die kleine faule Socke nicht gedreht und bleibt von allen meinen Versuchen gänzlich unbeeindruckt.
      Mal sehen...
      LG

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  5. -Test2-
    Zweimal hatte ich schon einen langen Text geschrieben, beim Absenden kommt leider immer "Pflichtfeld - darf nicht leer sein." :/
    (Ich hoffe jetzt ist nicht alles bei dir doppelt und dreifach angekommen )

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    1. Oje, das tut mir leid, bei mir ist nur dieser Kommentar angekommen- ich weiß leider nicht, was da schief lief :/

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  6. Dann auf ein neues ;)


    Vor ziemlich genau einem Jahr stand ich vor einer ähnlichen Entscheidung.
    Ich war 28+1 und der Mini lag zufrieden in BEL.
    Spontan aus Bel traute ich mir nicht zu, eine äußere Wendung kam ebenfalls nicht in Frage.
    So blieb uns nur das Warten.

    Eine Drehung kam nicht, dafür aber einen Kaiserschnitt-Termin.
    Ich war schon traurig, dass er sich seinen Geburtstag nicht selbst aussuchen konnte, zu ändern war es aber nicht.

    4 Tage vor dem Termin bekam ich mitten in der Nacht Wehen und einen Blasensprung.
    Einen KS gab es natürlich trotzdem, ich war wirklich doppelt nervös, dann das Vorgespräch mit allen nötigen Informationen hatte noch nicht stattgefunden :D
    Unter Wehen "irgendwelchen Kram" unterschreiben war dann auch ein nettes Erlebnis ;)
    Ich kann nicht beschreiben wie froh ich war, das ich trotzdem ein kleines Geburtserlebnis hatte.
    So verrückt es klingt,seine Geburt war schön.
    Er wurde mir direkt auf die Brust gelegt, so klein, nackig und wundervoll ♥
    Da kuschelten wir die ersten Minuten seines Lebens Haut an Haut.
    Sie packten ihn in ein CTG-Bauchband das bis zu meiner Brust hochgeschoben war, damit er mir nicht runterfallen konnte.
    Er blieb einen Moment bei uns und dann ging es mit dem Papa zur U1.

    Ich will damit sagen, frag doch einfach mal nach, wie sie das in der Klinik handhaben.
    Nie im Leben wäre ich vorher auf die Idee gekommen zu fragen wie und wann man sein Baby bekommt. Ich war mir SO sicher, das man es natürlich sofort bekuscheln darf. Eine Bekannte bekam ihre Tochter leider schon komplett angezogen in die Arme :(

    Vielleicht magst du Dir eine art KS-Geburtsplaung machen? Kann man eventuell auf Wehen warten? Wann und wie bekommt man sein Baby das erste mal in die Arme? Oder bietet das Krankenhaus eine Kaisergeburt an?
    Vielleicht fällt dir ja noch mehr ein, wenn es schon ein KS sein muss, dann sollte er doch so schön wie möglich sein :)
    Wenn das Baby sich dann doch dreht

    Bis dahin hoffe ich natürlich, das sich die Yetin noch dreht :)

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    1. Vielen Dank für deine guten Hinweise- du hast recht, ich habe es tatsächlich für selbstverständlich gehalten, dass ich die Kleine sofort danach auf die Brust kriege! Oje, du hattest da aber dann auch etwas Pech, aber schön, dass trotzdem alles reibungslos verlief. War der geplante KS-Termin länger vor dem EET oder recht zeitnah?
      Bislang hat sich die kleine faule Yetin noch nicht gedreht, aber ich sehe die KS-Sache mittlerweile doch etwas entspannter und nicht mehr als absolute Horrovorstellung ;-)
      LG

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  7. Schön das du es nun entspannter siehst, je mehr Zeit man hat um sich damit anzufreunden, desto leichter wird es wohl.
    Außerdem steht ja jetzt noch nichts fest. Sie dreht sich bestimmt :)
    Ich würde auch nicht sagen, das ich Pech hatte, wohl eher meine Bekannte, denn sie hat einfach ein gewaschenes und angezogenes Baby bekommen, so schade :(

    Der geplante KS war nur 7 Tage vor dem EET.
    Es gibt aber wohl auch Krankenhäuser die 10 oder mehr festlegen.

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    1. EIne Drehung scheint wohl mittlerweile sehr unwahrscheinlich, da sie nun ihren Hintern ins Becken gesenkt hat (Ende 34. SSW). Also werde ich mich nun doch mal mit einem potentiellen KS näher auseinandersetzen...

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  8. Hallo Manati,ich habe Deinen Blog gerade erst entdeckt.
    Meine Tochter hat sich auch erst spät gedreht, in der 34. SSW, glaube ich, und ich war sehr froh darüber, weil für mich ein Kaiserschnitt auch die absolute Horrorvorstellung war. Und dann waren zwei Tage nach ET die Herztöne im CTG schlecht, und im Nu lag ich zum Kaiserschnitt im OP, weil der Ärztin das Risiko zu hoch war, dass da was nicht stimmt. Ich kann Deine Befürchtungen, dass Du Dich als Versagerin fühlen könntest und dass Dir etwas fehlen könnte, gut nachvollziehen, denn mir ging es nach dem Kaiserschnitt genauso. Ich tue mich auch bis heute (vier Monate später) schwer, von "Geburt" zu sprechen, denn für mich war es keine Geburt. Ich weiß nicht mal, wie sich eine Wehe anfühlt. ABER je länger es vorbei ist, desto unwichtiger wird es für mich, wie mein Töchterchen das Licht der Welt erblickt hat. Sie lebt und ist gesund, das ist das Wichtigste, und ich weiß nicht, ob das ohne den Kaiserschnitt auch so wäre. Und ich glaube, wenn ich die Möglichkeit eines Kaiserschnitts vor lauter Angst nicht so sehr ausgeblendet hätte, wäre der Schock auch geringer gewesen, und ich hätte mich weniger schwer getan, das Erlebnis zu verarbeiten. Was ich damit sagen will: es kann in jedem Fall echt hilfreich sein, wenn Du Dich mit dem Gedanken an einen Kaiserschnitt anfreundest, denn selbst wenn die Yetin sich noch drehen sollte, heißt das ja nicht unbedingt, dass Du sie auch wirklich natürlich zur Welt bringen kannst und nicht noch irgendwelche anderen Umstände "dazwischenkommen". Und da kann etwas mentale Vorbereitung nicht schaden. Aber Du schreibst ja auch schon, dass Du da auf einem guten Weg bist.
    Alles Gute!
    Victoria

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    1. Liebe Victoria,
      vielen Dank für deinen lieben Kommentar. Ich finde einen KS nun nicht mehr ganz so abschreckend wie zu Beginn und fürchte, dass ich mich nun damit doch näher auseinandersetzen muss- war heute beim Gyn (Ende 34. SSW) und die KLeine hat nun ihren Hintern ins Becken gesenkt- die Gyn ist sehhhr unoptimistisch. Ich habe nun zudem eher Angst vor einem Not-KS, da ich heute auch "massive" vorzeitige Wehen hatte und hoffe, dass es noch eine zeitlang gut geht.
      Deine Entbindung klingt tatsächlich erstmal sehr shocking und du hast recht- ein vorzeitiges Auseinandersetzen ist sinnvoll und das werde ich nun auch machen *seufz*
      Ich hoffe, du hast die so nicht geplante Geburt trotzdem "verkraftet", denn wie du ja schreibst- Hauptsache deine Kleine ist gesund, auch wenn die Entbindung nicht den Idealvorstellungen entspricht und man den Eindruck hat, dass irgendetwas "fehlt"...
      Dir ebenfalls alles Liebe!

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  9. Liebe Manati,
    ich kann deine Ängste und Bedenken sehr gut nachvollziehen, denn ich befinde mich in der genau gleichen Situation und es tut sehr gut dein Blog-Post und die Kommentare zu lesen und zu erfahren, dass ich nicht allein bin, wenn ich mich so verrückt über die KS-Perspektive mache. Genau dieses sich als "Versagerin" fühlen hat mir sehr zugesetzt und keine/r in meiner Umgebung kann das nachvollziehen.
    Ich bin in der 34 SSW und mein Baby liegt seit Januar mit dem Kopf nach oben und lässt sich durch nichts aus der Ruhe bringen (ich habe auch Moxen versucht). Meine Ärztin gibt mir noch 2 Wochen und dann muss ein KS geplant werden. Was mich ein wenig bei der ganzen Sache aufregt ist, dass für meine Ärztin keine Alternativen zum KS und auch keine Methoden zur Drehung des Babys gibt. Meine Hebamme versucht mich aber dazu zu überreden mit der Spontangeburt in der BEL zu versuchen (ein breites Becken habe ich ja). Mir sind aber die Risiken fürs Baby zu hoch. So stehe ich zwischen zwei Entscheidungen und fühle mich ziemlich unter Druck gesetzt.
    Ich wünsche dir ganz viel Kraft das ganze durchzustehen! Hauptsache, das es deinem Baby gut geht!

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